Segeltaucher: Campen und Tauchen (und ein bisschen Bootsfahren) vom 29.05.-31.05.26 am Deglersee.

Vom Fr, 29.5. bis So, 31.5. machten sich insgesamt 13 Segeltaucher auf zum Deglersee, um dort ein Tauchwochenende in MobileHomes zu verbringen und diverse Tauchgänge zu unternehmen. Adde kam in seinem eigenen Camper vorbei, so dass sich die anderen 12 auf die Mobile-Homes verteilten, die für einen Campingplatz einen großartigen Comfort anbieten: 2 Doppelzimmer – Dusche und WC und eine Küche mit allen Annehmlichkeiten.

Mobile Homes

Aber wir Segeltaucher verbessern uns immer weiter und so mieteten wir einen Anhänger, um unser ganzes Equipment an den See zu bekommen. Das ließ dann auch noch etwas Platz, um den gigantischen Weber-Gasgrill von Nico mitzunehmen, was dazu führte, dass dieser quasi rund um die Uhr lief…

Am Freitag starteten Siggi, Alex, Stefan, Nico, Niko (ja wir hatten 2 Nic/kos dabei), Tobias, Michael, Max und Paul mit einem entspannten Erkundungstauchgang. Jakob, Lorna, Jan und Adde kamen etwas später und stiegen mit dem Tauchen erst am Samstag ein. Die Sichtweiten waren gigantisch für einen deutschen See und lagen bei ca. 6-7m. Das Wasser war an der Oberfläche schon 22°C warm und an der 1. Sprungschicht waren immer noch 16°C vorhanden.  

Nach dem Tauchen dachte Alex es wäre eine gute Idee die Drohne mal steigen zu lassen und das An- und Ausziehen zu filmen. Gesagt getan und bei einem Rückwärtsflug blieb die Drohne im Baumwipfel auf 27m Höhe (gemäß GPS der Drohne) hängen. Aufgrund des Blinkens der Drohne konnten wir diese genau identifizieren.

Nun wir grillten erstmal und persönlich hatte ich die Drohne schon abgeschrieben. Aber Stefan – Hans Dampf in allen Gassen – wollte nicht aufgeben. Gesichert mit einem Kletterseil und einer geliehenen Leiter samt verlängerten Besenstiel vom Nachbarn machte er sich auf den Baum. Und nach ca. 20 Minuten hatte er den Ast erreicht, auf dem die Drohne lag. Die Drohne fiel runter und wie durch ein Wunder war sie komplett unbeschädigt. Noch nicht einmal die Rotoren hatten einen Kratzer. Nochmal Glück im Unglück – nachdem die Drohne schon die Karibik, das Mittelmeer und den Indischen Ozean, als auch stürmische Windboen auf dem Wasser überlebt hat, wäre dies doch ein unschönes Ende gewesen.

Taucher in Action.

Am Samstag standen dann diverse Ausbildungstauchgänge für unsere OWD- und AOWD Schüler auf dem Programm. Und so wurden auch alle versenkten Highlights des Sees erkundet, wie das U-Boot, die LKW Kabine und natürlich auch die Schatztruhe. Alex und Niko haben sich einen Trockentauchanzug ausgeliehen und haben Ihre Kenntnisse vom Trockentauchkurs vertieft und waren begeistert – endlich kein frieren mehr auf 24m Tiefe und 9°C.

Die Schatzkiste des Degler Sees.

Abends ging es dann nach Frankreich, welches nur 5km vom Campingplatz entfernt ist. Siggi hatte beim Joggen die Fähre erkundet – ein Elektro-Trimaran – betrieben von Frankreich und dafür auch noch kostenlos. Max. 6 Autos passen auf die kleine Fähre. Es wurde ein Weinlokal in einem alten Fachwerkhaus in Seltz für 13 Personen reserviert mit der Spezialität Flammkuchen. So weit so gut. Als wir ankamen und die Getränke bestellt und geliefert waren sagte man uns, dass der Ofen sehr klein ist und man nur immer einen Flammkuchen nach dem anderen produzieren könne. So kam dann ein Flammkuchen und wir machten mittels „Schnick, Schnack, Schnuck“ aus, wer ein Stück nehmen darf. Das machte mehr hungrig, als es den Hunger stillte und so blickte man sich um – ein Pizzalieferservice auf der anderen Straßenseite und ein Dönerladen 50m die Straße runter.

Restaurant Coco’s Winstubele Seltz – besser nicht mit mehr als 2 Personen hingehen…

Wir bestellten 4 Döner und 4 hungrige Mäuler machten sich zwischendurch auf den Weg, um den Magen zu füllen. Danach gingen wir wieder zurück und aßen noch einen Flammkuchen, flambiert mit Calvados als Nachtisch – immerhin ein würdiger Abschluss.

Am Sonntag wurde dann nochmal viel getaucht und zum Frühstück (Alex und Paul) und mittags (alle) gegrillt. Nachmittags fing es dann kurz an zu regnen und wir nutzten die Zeit, um die MobileHomes aufzuräumen. Um 17 Uhr ging es dann auf die Heimreise, um dann gegen 19 Uhr in Rüsselsheim angekommen, die Ausrüstung zu reinigen und zum Trocknen aufzuhängen.

Der Deglersee hat sich als toller Tauchsee erwiesen, der auch in der Umgebung sehr viel zu bieten hat. Wir werden wieder kommen. Vielleicht dann ein anderes Restaurant probieren oder auch mal die Fahrräder einpacken, um am Rhein langzufahren. Es gibt viel zu erkunden – die Staustufe Iffezheim – oder auch Strassburg und der Europapark sind nicht weit entfernt.