
Am 3.10.2026 hat unser Elba-Korsika Segel- und Tauchtrip von Piombino am Festland von Italien gestartet. Die meisten der Teilnehmer sind schon am Freitag aufgebrochen und haben unterwegs übernachtet – andere sind mitten in Nacht losgefahren, um dann gegen Mittag am Samstag 3.10.26 in der Marina Arcipelago Toscana, einer neuen Marina, östlich des Fährhafens, welcher noch in Bau ist und über keine Infrastruktur verfügt, einzutreffen. Mit dabei in der ersten Woche waren die Familie Güra, bestehend aus Katharina, Zoe, Lily und Jan, Heike, Boris und Shanta, Stefan und Alex & Siggi. Adde, der auch noch vorgesehen war, musste leider krankheitsbedingt passen.
Die Bootsübernahme
Wie immer stand die Proviantierung am Anfang, was für 10 Personen durchaus eine Herausforderung ist – 120 Liter Wasser, 48 Dosen Bier, 12 Flaschen Wein, 80 Eier, 30 Bananen etc. Darüber hinaus haben wir noch 2 5l Fass Bier mitgenommen. Da wir über genug Autos vor Ort verfügten, war dies diesmal sehr einfach. Siggi und Stefan konnten sich um die Bootsübernahmen kümmern, die anderen gingen einkaufen. Dann wurden die Taschen und das Tauchequipment samt Flaschen, Blei und 2 Tauchkompressoren noch schnell verstaut und dann ging es auch schon los nach Elba. Highlight war unsere mobile Spülmaschine, die wir extra dafür gekauft haben, über eine Kapazität von ca. 5 Gedecken verfügte und im Laufe des Trips ca. 5x am Tag lief. Diese ersparte das lästige Spülen und gleichzeitig wurde auch noch Wasser gespart, was nicht so schlimm ist, da wir über einen Watermaker/Entsalzungsanlage verfügten, diese aber doch etwas Zeit benötigt. Ziel des ersten Stopps war Portoferraio auf Elba. In einer großen weitläufigen Bucht legten wir uns vor Anker und warfen gleich den Plancha, Gasgrill, an.

Proviant hatten wir genug. Bei sonnigen Wetter ging es am nächsten Tag direkt zum ersten Tauchspot – zum Wrack nach Pomonte. Dieses Wrack liegt auf einer Tiefe von 2m bis 12m und ist ideal als Checkdive geeignet. Durch die Nähe zur Wasseroberfläche ergeben sich auch immer sehr schöne sonnige Aufnahmen. Zudem kann man auch den Maschinenraum betauchen.

Zoe und Lily, 8 und 11 Jahre als, waren zum ersten mal auf einem Boot und integrierten sich super in den täglichen Alltag – Schwimmen, Basteln und Knoten lernen standen auf dem täglichen Programm. Darüber hinaus halfen sie beim Kochen – vorbildlich.


Auch ihr Vater Jan hatte ein besonderes Spielzeug dabei – einen mobilen Beamer. Diesen nutzten wir zum einen, um unser Werbevideo in der Nacht auf unser Grosssegel zu projizieren. Darüber hinaus wurde auch noch eine Serie geschaut. Dual Use für unser Segel 🙂 .

Die Wassertemperatur lag in der ersten Woche bei 27°C – sensationell für Anfang Oktober. So macht auch Schwimmen in der Bucht natürlich Spaß.
Am 5.10. ging es dann zur Insel Capraia, die nördlich zwischen Elba und Korsika liegt. Dieses Insel ist umringt quasi von einem kompletten Naturschutzgebiet. Und so erhofften wir uns auch einen guten Tauchgang, denn wo nicht gefischt werden darf sollte eigentlich eine Vielzahl an Fischen anzutreffen sein. Obwohl wir den Tauchgang in der Zone mit dem höchsten Schutz durchführten (natürlichlich unerlaubt) konnten wir keine großen Fischbestände festgestellt werden. Schade – aber so ist das Mittelmeer leider – Super Sichtweiten und wenig bis keine Fische.



In Capraia besuchten wir auch noch den einzig noch offenen Biergarten, in dem sich das halbe Dort traf – und neben guter Rockmusik gab es auch gutes Bier. Und zum Bier – wie in Italien üblich – Snacks – nur hier war es fast eine komplette Mahlzeit. Neben den üblichen Chips und Oliven gab es auch noch Pizza anderes Gebäck. Eigentlich waren wir jetzt schon satt… Aber es wurde natürlich wieder sehr gut von Boris an Bord gekocht.
Von Capraia ging es dann am nächsten Tag weiter nach Bastia auf Korsika. Hier konnten wir jetzt endlich mal die Segel ausfahren und den Motor entlasten. Mit 2-3m Welle näherten wir uns dem Hafen und übernachteten im View Port, dem alten Hafen. Es war sehr viel Regen vorhergesagt und dieser überraschte uns dann kurz bevor wir nach einer Stadtbesichtigung zum Boot zurückschlenderten: keine 10m vom Boot kam ein Wolkenbruch und wir waren pitsch-nass. Unglaublich. Am nächsten Morgen kauften wir noch für 110 EUR leckeres französisches Baguette, Crossaints und andere nette Süßigkeiten ein und machten uns wieder auf den Weg nach Elba – diesmal auf die Südseite: Ziel war Marina Di Campo. Hier besuchten wir natürlich die Stadt – aber Marina Di Campo ist auch berühmt für seine Uhrmanufaktur von Locman, die u.a. die berühmte Montecristo herstellen. Nette Uhren mit Quartz- oder Automatiklaufwerk als Tauchuhr oder Chronometer.


Weiter ging es dann auf der Südseite nach Porto Azurro im Osten der Insel. Dort haben wir in der Bucht übernachtet und direkt auf der Nordseite lag das Restaurant „La Caletta“, wo wir uns zum Abendessen anmeldeten. Das Restaurant war etwas hochpreisiger – aber der absolute Hammer. Alle Gerichte waren sehr lecker und Nachtisch gewann auch einen Preis. Hier wollten wir in der 3. Woche nochmals Essen – allerdings war da das Restaurant bereits Saisonbedingt geschlossen. Man sollte die Möglichkeiten immer situationsbedingt nutzen – man weiss nie, ob es noch eine 2. Gelegenheit geben wird.
In Porto Azurro besuchten wir auch noch eine Eisenerzmiene, bei der man mit einer kleinen Lok durch den Stollen fuhr und die diversen Gesteine sehen konnte, die hier über die Jahrhunderte abgebaut wurden. Im Anschluss gab es auch noch eine kleine Weinprobe.





Dann war auch schon die 1. Woche vorbei. Den Crewwechsel machten wir im Hafen von Rio Mariana, wo wir auch eine Nacht übernachteten für 80 Eur. Der Besitzer der Marina war auch gleichzeitig Besitzer des einzigen Restaurants direkt am Hafen, so dass wir uns dort direkt anmeldeten.
Verließen taten uns die Familie Güra, die sehr viel Spaß an Bord hatten und auch die beiden Kinder, die zuvor noch niemals auf einem Boot gewesen sind waren begeistert und wollen wiederkommen. So soll es sein.
Mit der Fähre ging es für Familie Güra nach Piombino und auch die Nachrücker der 2. Woche kamen per Fähre von Piombino nach Rio Marina: Lukas, Dieter und Viktoria. Für Lukas und Dieter auch eine neue Erfahrung – Viktoria ist schon letztes Jahr in Neapel dabeigewesen – hat es gefallen und diesmal direkt für 2 Wochen eingebucht.
Für alle die an Bord geblieben sind gab es einen Landtag. Heike ging wandern. Boris, Stefan, Alex und Siggi leihten sich Fahrräder – leider gab es nur E-bikes im Verleih. Boris, Stefan und Alex hatten eine entspanntere Variante in der Planung. Siggi ging es etwas sportlicher an: Von Rio Marina ging es in den Norden nach Cavo, dann über die Mitte, d.h. über Rio nach Porto Azurro und von dort nochmal nach Portoferraio und dann über Rio wieder zurück nach Rio Marina. 70km mit einem kurzen Stopp zum Eisessen. Nach der Ankunft standen dann auch die neuen Crewmitglieder schon parat.
Von Rio Marina ging es erstmal nach Marina di Campo, wo wir am Abend noch einen Tauchgang durchführten. Am nächsten Morgen sind wir dann noch an der Madonna Statue getaucht, die als Denkmal für Enzo Maiorca, einem Freitaucher, der hier auf der Insel ums Leben kam aufgestellt wurde. Bekannt ist Enzo auch aus dem Film „The deep blue” – ein absolutes Muss für Taucher. Der Tauchgang war super und es gab auch einen Barrakuda Schwarm und 2 Muränen zu sehen. Leider verabschiedete sich die Gopro von Skipper Siggi – obwohl diese Schwimmen sollte, konnte wir diese leider nicht mehr finden. Der Verlust ist schon tragisch genug – der Verlust der Bilder und Videos um so mehr. Aber zum Glück gibt es ja noch eine 3. Woche und so wurde direkt eine neue Kamera auf Amazon bestellt mit Versand an Gerd, der diese dann auch im Auto für die 3. Woche mitbrachte. (diesmal eine neue DJI). Als Ausgleich fanden wir eine Maske, einen Schnorchel und einen Anker. Natürlich ist kein Ersatz für die verloren gegangene UW-Kamera – aber das Meer nimmt es und das Meer gibt auch etwas…
Alex und Stefan sahen dann noch ein paar Surfer und hatten Lust aufs Surfen bekommen und so ging es an Land und schnell mal 2 Surfbretter geliehen und los ging es. Bei Stefan sah dies schon gekonnt aus – Alex benötigt noch etwas Übung. Aber es gibt ja noch diverse Urlaube, wo man sich probieren kann.
In der ersten Woche hatten wir noch 2 Regentage für die 2. Woche war bestes Sonnenwetter vorhergesagt, so dass sich für die 2. Woche folgende Optionen ergaben:
- Giglio und Giannutri oder
- Südkorsika mit Bonifacio.
Die Crew wollte unbedingt nach Bonifacio, was eine Nachtfahrt bei Neumond bedingte. Da wir insgesamt 10 Personen waren machten wir für die Nachfahrt eine Einteilung mit 4×2 Personen für die Nachtschicht mit Wechsel alle 2.5h.


Somit ergaben sich 4 Schichten ausgehend von 21 Uhr bis 23.30 Uhr, 23.30 bis 02.00 Uhr, 02-04.30 Uhr und 4.30-07.00 Uhr.
Da 15-20kn Wind vorgesagt wurden aus achterlicher Richtung fuhren wir nur mit der Genua. Dies vereinfachte die Fahrt in der Nacht ungemein, wenngleich wir damit auch langsamer unterwegs waren. Insofern kamen wir etwas später in Bonifacio an – aber das machte überhaupt nichts.
Bonifacio ist natürlich der absolute Hammer, speziell, wenn man von Seeseite anreist.
Der Hafen ist nicht ganz billig und so zahlten wir sage und schreibe 260 EUR für eine Nacht. In Boifacio gab es natürlich einiges anzusehen und natürlich nutzen wir den Hafen dann auch zum Essengehen in der Marina. Lukas und Alex liehen sich einen Motorroller und fuhren etwas über die Insel.

Der nächste Tag war zur Entspannung angesagt und so fuhren wir nur eine Bucht weiter in die Iles des Fazziolu, eine Hammerbucht – sehr klein und so mussten wir uns wie eine Spinne verspannen – neben dem normalen Anker legten wir noch einen Heckanker und eine Landleine aus, so dass sich das Boot nicht bewegen konnte. Für diese Mühen wurden wir damit belohnt, dass wir das Einzige Boot in der Bucht waren.
Da die Bucht komplett von Felsen umgeben war konnte Viktoria mit Stefan auch einen gewünschten Nachttauchgang durchführen.
Am nächsten Tag Stand dann auch schon die Rückfahrt nach Elba auf dem Programm – wieder als Nachtfahrt. Davor stand aber der ganze Tag noch zur Verfügung und so wurde vor Porto Vecchio noch das Wrack der Elviscott – am Fels von Pecoralla betaucht. Auch besser bekannt als das Wrack der „Besoffenen“. Dies ist eins der wenigen Wracks, das Aufrecht auf dem Boden steht und nicht auf die Seite gefallen ist. Auch sehr fotogen, da es ebenfalls von ca. 2m bis 12m reicht. Auch hier läßt sich noch der Maschinenenraum betauchen. Super schön mit dem Lichteinfall – leider zu dem Zeitpunkt noch ohne Kamera.
Abends ging es dann wieder im 4 Schichtsystem – a 2.5h zurück nach Elba, in die Bucht von Porto Azurro. Dort wurde nochmal die Stadt besichtigt. Und dann war auch die 2. Woche fast zu Ende. Der Crewwechsel nach der 2. Woche war dann im Hafen von Piombino geplant, da in der 3. Woche der UWA (Unterwasser-Archäologie-Kurs) auf dem Programm stand und Franzi und Gerd, die beiden Kursleiter, noch einiges an Equipment dabei hatten.
So fuhren wir am Samstag von Porto Azurro kurz nach Piombino, um den Crewwechsel durchzuführen und dann direkt wieder nach Porto Azurro, da es hier einfach eine wunderschöne Bucht gibt, wo man sich aufhalten kann und dann eben auch die Stadt besichtigen kann.

Von Bord gingen jetzt Boris und Shanta, Heike, Lukas und Dieter. Neu an Bord kamen Franzi und Gerd, die beiden Kursleiter und als neue Crewmitglieder Frank, Simon, Frankie und Markus.
Alex, dessen Ferien hier eigentlich zu Ende waren, verlängerte um eine Woche, um den Kurs, der speziell auf Fotogrammetrie ausgerichtet war, ebenfalls mitzumachen.
Da es am ersten Tag regnete starteten wir den Kurs mit Theorie und Einweisung in die Fotogrammetrie. Weiter ging es nach Prochio. Dort ging Frankie, Frank Simon, bereits nach 1 Tag von Bord, aus familiären Gründen.
Am nächsten Tag war bester Sonnenschein angesagt und so konnten wir 2 sehr schöne Tauchgänge durchführen, wenngleich uns der Wind nicht auf der Südseite tauchen liess konnten wir 2 schöne Tauchgänge im Norden an Steilwänden durchführen. U.a. an einer Steilwand bis auf 45m. Für die Fotogrammetrie musste dann ein Fels und unser Anker herhalten, welche am folgenden Tag, bei Wind und Regen, dann direkt auch in diversen Apps bearbeitet werden konnten. Auf diese Art und Weise wurden dann verschiedene Programme, auf Mac und PC, als auch Mobil getestet wurden. Teilweise sind diese Programme frei, teilweise gibt es wie bei Agisoft, Testversionen für 30 Tage.
Abgewettert wurde der Sturm und Regen, Scirocco, in Biodola im Nordosten der Insel am 20.10.2026.
Am nächsten Tag sind wir dann nach Pomonte gesegelt, um dort das 1. Wrack im Rahmen des UWA Kurses zu betauchen und zu fotogrammetrieren. Immerhin hatte der Wind nachgelassen aber wir hatten noch 1-2m Welle. Wir legten uns vor das Wrack vor Anker – ähnlich wie in der ersten Woche und Gerd, Alex und Siggi machten eine Probetauchgang. Allerdings haben wir den Tauchgang direkt nach 5 Minuten abgebrochen – die Sicht war ca. 1m – dh. Aufgrund des Sturms hatte sich die Sicht noch nicht verbessert. Das Herauskommen aus dem Meer bei ca. 2m Welle war dann eine Herausforderung und hat speziell von Alex, der so etwas noch nicht erlebt hatte alles abverlangt. Wir entschieden nach Marina Di Campo weiter zu fahren und etwas einkaufen zu gehen und dort evtl. über Nacht zu bleiben. Allerdings war die Lage vor Ort unruhig und so kauften wir etwas ein und fuhren weiter. Damit war auch auch Objekt Nr. 2 – die Madonna vor Marina di Campo erledigt. Wir segelten nach Porto Azurro – die Bucht ist einfach super geschützt und mittlerweile fühlen wir uns hier wie zu Hause. So wählten wir ein Lokal aus gingen alles zusammen Abendessen.

Am 22.10. war es dann endlich so weit: Die Sicht unter Wasser war besser und wir nutzten das Flugzeugwrack vor Porto Azurro bei herrlichem Sonnenschein für unsere UWA Fotogrammetrie. Und da wir noch ein paar Tauchgänge nachzuholen hatten machten wir noch einen schönen Spaßtauchgang ein paar Meter weiter mit Muränen und Barrakudas bei Capo Calvo mit etwas Strömung.
Leider passierte hier auch Simon ein Malheur mit seiner DJI Drohne – diese Streifte das Deck und fiel ins Wasser. Obwohl er sofort hinterhersprang und die Drohne wieder heraus holte waren alle Rettungsversuche vergebens – Sowohl das Abspülen mit Süßwasser als auch das Einlegen in Reis brachten keinen Erfolgt – die Drohne war tot. Ja, dieser Urlaub forderte seine Opfer bzw. war dann doch teuer geworden für den einen oder anderen.
Stefan und Alex gefiel ein 2 Master Segelboot und wollten eigentlich mehr Infos darüber haben – aber sie trauten sich nicht den Eigner anzusprechen. Viktoria hatte hier weniger Hemmungen und so kam bereits am Abend vorher ein Gespräch auf.

An diesem Abend luden Alex und Siggi – Christian – einen Schweden nach dem Abendessen zu uns an Bord ein – und es wurde eine lange – sehr lange Nacht… Sehr lustig – Christian – der auch etwas Deutsch sprach – hat den Atlantik bereits 4 mal durchquert. Wir tauschten uns über vieles aus – und die Welt ist klein – in Mayreux hatten wir die gleichen Bekannten in der Salt Whistle Bay….
Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nochmal Tauchen gehen – aber es war bewölkt und nach der durchzechten Nacht hatte eigentlich niemand wirklich Lust ins Wasser zu springen.
So fuhren wir direkt nach Salvioli, um das Boot zu betanken. Eigentlich hätten wir die Nacht noch woanders verbringen können – aber es war für Samstag Morgen Starktwind angesagt und so fuhren wir in die Marina und beluden direkt unsere Autos.



Zusammen fuhren wir dann mit 9 Personen und 2 Autos nach Piombino zu einem finalen Abendessen.
Insgesamt hatten wir 124 Motorbetriebstunden. Wir fuhren 410 Seemeilen unter Motor und 150 Seemeilen unter Segeln, was zusammen 560 Seemeilen in 3 Wochen ausmacht.

Was bleibt hängen:
Die Spülmaschine war ein voller Erfolg: Diese lief mindestens 5x am Tag. Aber sie verträgt keinerlei Schräglage, d.h. ein Einsatz war nur im Hafen oder in einer geschützten Bucht möglich.
Das Boot – eine Tanna 47 – war ok. Leider war der Generator frühzeitig defekt – dafür funktionierte der Watermaker tadellos. Dieser lief weder über 12 noch 220 Volt – sondern war an den Bankbord Motor angeflanscht.
Unsere 2 Kompressoren leisteten gute Arbeit.
9 Taucher sind machbar – aber grenzwertig.



Die Motoren – 2×57 PS Yanmar – waren super und verbrauchsarm.
Am nächsten Morgen wurde noch zusammen gefrühstückt und dann gingen quasi alle Ihre Wege.
Alex, Stefan und Siggi fuhren im Bus nach Hause und schauten sich noch Como an und übernachteten in Osogno – wie bereits ein Jahr zuvor und besuchten Giotto in seiner Bar. Und wieder gab es kostenlose Pasta – leider aber keine Live Musik – diese stand bereits am Freitag auf dem Programm – wir kommen sicherlich wieder.
Die UWAler haben noch etwas Arbeit vor sich – der Bericht muss noch geschrieben werden.
Siggi hat noch viel Arbeit – die Ausrüstung muss gewartet werden und die Flaschen müssen zum Tüv.
Und dann schauen wir mal ob und wo wir den nächsten UWA Kurs anbieten….

Die Fotogrammetrie konnte nur am Flugzeugwrack durchgeführt werden – aber ich erwarte hier schöne Modell aus diversen Programmen, die sich dann hoffentlich auch am 3-D Drucker ausdrucken lassen.


Am Ende hat alles geklappt und wie immer wurde entsprechend dem Wetter umgeplant.



Wir schauen mal, was wir nächstes Jahr machen werden.


Aber es wird wieder eine schöne Tour im Oktober werden




Bonfifacio – immer ein Traum, wenn man von Seeseite anreist.

Rio Marina – der Hafenmeister betreibt auch das Einzige Restaurant direkt im Hafen.





Der Plancha auf einer Fountaine-Pajot ist einfach super und ersetzt jeden Grill.



Verschiedene Views der Landschaften.


Marciana Marina einfach ein pittoreskes Dorf. Immer wieder schön.

Und dann wieder die Schweiz – ein Zwischenstopp ist einfach schön – wenngleich auch teuer.

Dort fragten wir den Besitzer, ob er etwas zu Essen hätte und er meinte, dass es Samstags immer kostenlose Pasta und Live-Musik gibt. Was für ein Zufall. Wir hatten unseren Spaß bei einigen Bier und am Ende noch einen Rum.
Gelegentlich muss man auch mal Glück haben.

Giotto – der Besitzer, Koch und Musiker der Bar – ein Highlight. Peace & Love.
Anbei die gesegelten und gefahrenen Meilen:
| Meilen | 1. Woche | 2. Woche | 3. Woche | Summe |
| Motor | 141 | 189 | 80 | 410 |
| Segel | 32 | 88 | 30 | 150 |
| Gesamt | 173 | 277 | 110 | 560 |
Aufgrund der 2 Nachtfahrten kamen dann doch einige Seemeilen zusammen.

